• Turtle Island Redaktion

Welterstnachzucht der Indischen Pfauenaugen-Sumpfschildkröte

Die ersten 4 juwelenhaft aussehenden Schlüpflinge haben sich aus ihren Eiern befreit!



Die Indische Pfauenaugen-Sumpfschildkröte (Morenia petersi) gilt als eine der empfindlichsten Schildkrötenarten in menschlicher Obhut. Als reiner Vegetarier benötigt sie sehr abwechslungsreiches Grünfutter, verträgt keinen Luftzug, verträgt kein Antibiotikum und hat hauchdünne, leicht verletzbare Schildplatten.


Nun ist uns im „Turtle Island“, in Graz, Österreich erstmals die Nachzucht geglückt. Das Erbrüten der Eier ist auch trickreich. Die Eier müssen die ersten 2 Monate kühl gelagert werden (sie machen eine Diapause durch) bevor sie in den Inkubator überstellt werden können. Ohne diese kühle Phase beginnt die Entwicklung nicht.

Die Elterntiere wurden vor 7 Jahren in Bangladesch auf einem Fleischmarkt freigekauft und nach Österreich importiert. Diese Art wird in ihren Herkunftsländern noch immer auf illegalen Märkten zum Verzehr angeboten und ist in ihrem Bestand gefährdet.

Schildkröten sind die am stärksten gefährdete Wirbeltiergruppe der Erde, mehr als 60 % aller Schildkrötenarten sind vom Aussterben bedroht. Nachzuchterfolge wie dieser wirken diesen bedrohlichen Entwicklungen entgegen.



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