• Turtle Island Redaktion

Die ersten zwei südamerikanischen Schlangenhals-Schildkröten sind geschlüpft


Vertreter der Gattung Acanthochelys sind nicht schwierig in der Pflege, sie sind aber nicht leicht zur Nachzucht zu bringen. Die Eier benötigen eine lange, sehr kühle Phase, um sich danach zu entwickeln. Auch der Schlupf der fertig entwickelten Jungtiere bereitet Schwierigkeiten.

Die Nachzucht der 4 Arten der Gattung Acanthochelys stellt eine Herausforderung dar. Die kugelrunden Eier benötigen eine kalte Phase zu Beginn der Inkubation. In menschlicher Obhut nehmen die Jungtiere vieler südamerikanischen Schlangenhals-Schildkrötenarten im Ei eine Rückenlage ein und haben Probleme das Ei zu öffnen. Sehr wahrscheinlich warten sie mit dem Schlupf auf einen erneuten Auslöser, wie zum Beispiel auf einen Temperaturabfall mit erhöhter Substratfeuchte, die einen natürlichen Regenfall simulieren würden. Die erste Acanthochelys spixii schlüpfte nachdem wir das Ei geringfügig öffneten. Der zweite Schlüpfling konnte sich selbständig aus dem Ei befreien. Die Jungtiere zeigen im Gegensatz zu ihren Eltern eine sehr auffällige blutorange-schwarze Signalfärbung am Plastron, um Feinde abzuschrecken. Zusätzlich konnten wir auch ätzend riechendes Abwehrsekret, das stark an den Geruch einer Unke (Bombina sp.) erinnert, feststellen.

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