TURTLE ISLAND.

Projekt zur Erhaltung der am stärksten bedrohten Wirbeltiergruppe unseres Planeten 

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NACHZUCHT: DIE CHINESISCHE ROTHALS-SCHILDKRÖTE

"Über 50 % der in Asien lebenden Schildkröten-Arten sind akut bedroht."

 

Nachzucht-Projekt: Die Chinesische Rothals-Schildkröte.

Über 50 % der in Asien lebenden Schildkrötenarten sind in den beiden höchsten Schutzstufen der IUCN „critically endangered“ und „endangered“  aufgelistet und somit akut vom Aussterben bedroht.

 

Einigen dieser Arten wird große Aufmerksamkeit gewidmet, andere scheinen nahezu unbemerkt zu verschwinden oder sind bereits verschwunden.

Wie groß ist die Bedrohnung?

Das Vorkommen der chinesischen Rothalsschildkröte beschränkt sich sehr wahrscheinlich nur auf die zwei südlichen chinesischen Provinzen, Guangxi und Guangdong. Womöglich noch auf die Insel Hainan und Nordvietnam, von wo ein prähistorischer Schädelfund existiert. 

Der außerordentliche Appetit auf Schildkröten in China hat die natürlichen Bestände soweit dezimiert, dass verbürgte Freilandsichtungen auf die 1930er-Jahre zurückgehen!

Unser TURTLE ISLAND Projekt.

In internationaler Zusammenarbeit haben wir eine Zuchtgruppe der letzten großköpfigen Rothals-Schildkröten in der westlichen Welt zusammengestellt. Durch die Mithilfe von zahlreichen Mitstreitern aus mehreren Ländern können wir nun gemeinsam auf Nachwuchs hoffen.

Bei unseren Recherchen haben wir nur noch ein Männchen und drei Weibchen der einst so zahlreichen „dumbheads“ in Europa finden können. In den USA scheint diese Form vollkommen von der Bildfläche verschwunden zu sein. Auch in China, wo Rothalsschildkröten zwar noch immer in ansehnlicher Stückzahl in Farmen existieren, sind großköpfige Exemplare mittlerweile extrem selten.

Das einzige in westlicher Obhut befindliche Männchen stammte aus der Privatsammlung von Waltraud und Ingo Pauler und wurde seit fast 40 Jahren liebevoll als „Markus“ bezeichnet. Da Markus das Herzstück dieses Projektes war, möchten wir unserem lieben – erst kürzlich verstorbenen – Freund Ingo und seiner Frau Waltraud dieses Projekt widmen.

Eines der Weibchen wurde uns von befreundeten Kollegen großzügigerweise ebenfalls als Zuchtleihgabe zur Verfügung gestellt. Den drohenden Verlust eines Weibchens nach China konnten wir mit einem Freikauf verhindern. Zusammen mit einem Spendenaufruf der Firma „Sundance Biology“ unter den mitarbeitenden Biologen am „Rice Solar Project“ in der Mojave-Wüste, konnte genügend Geld für den Ankauf gesammelt werden.

Vor zwei Jahren ist Markus leider an einer Herzmuskelentzündung gestorben. Wir konnten 46 Jungtiere von den insgesamt 3 Weibchen zum Schlupf bringen. Die ältesten Nachzuchttiere sind aus dem Jahr 2012 und werden bald geschlechtsreif.

"Damit diese großartige Arbeit fortgesetzt werden kann brauchen wir ihre Hilfe."

Mag. Dr. Peter Praschag

Gründer von Turtle Island

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